| Ahnengalerie | |
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Um
einen Überblick über die zehn Generationen zu erhalten, hat Andri eine
Auflistung der Furrer-Vertreter in Schmidrüti zusammengestellt. Bis zum
heutigen Zeitpunkt wurde das Familienerbe nie an eine Tochter weiter
gegeben, weshalb die Ahnengalerie nur aus Männern besteht. Hans I., 1. Generation, geb. 22.03.1635 Hans siedelte als erster Furrer überhaupt von Bauma in die Schmidrüti über und kaufte das Land, auf dem später das Gasthaus Freihof errichtet werden wird. Ulrich I., 2. Generation, geb. 12.09.1669 Als
Sohn von Hans I. erbaute er den Freihof und gründete somit den
Grundstein für den späteren Erfolg dieses Hauses. Hans II., 3. Generation, geb. 17.07.1718 Die
3. Generation hatte mit der gegebenen Situation Mühe und konnte den
Erfolg von seinem Vater nicht richtig weiter ziehen. Hans-Ulrich I., 4. Generation, geb. 13.03.1761 Er
war ein engagierter Wirt und brachte wieder Leben in das Restaurant,
welches seinem Vater überhaupt nicht gelegen war. Auch den Bauerhof
konnte er mit grossem Ertrag bewirtschaften und wandte den Freihof so
definitiv vom Konkurs ab. Hans-Ulrich II., 5. Generation, geb.
19.02.1786 Hans-Ulrich
II. arbeitete hart und schwer um den Freihof mit Sack und Pack zu führen.
Die Landwirtschaft hatte zu seiner Zeit einen Höchststand von sechs Kühen
erreicht. Zu dieser Zeit galt dies als überdimensional. Jakob I., 6. Generation, geb. 06.02.1822 Er
war der Vater von Eduard I. und Robert welche das Handwerk des Bäckers
und des Sattlers erlernten. Unter anderem weil seine Frau bei der Geburt
des 13. Kindes verstorben ist, stand er mit dem Freihof kurz vor dem
Konkurs. Die beiden Söhne Robert und Eduard I. übernahmen den Freihof
zusammen um so ihren Vater nicht im Grabe verlumpen zu lassen („lönd
dä Schlüssel stecke Buebe“). Eduard I., 7. Generation, geb. 22.11.1857 Wegen
dem frühen Tod von Jakob I., führte Eduard I. bereits mit 19 Jahren
den Freihof und den Bauernhof. Sein Bruder Robert erbaute nach einigen
Jahren neben im Freihof ein neues Haus, die heutige Post. Parallel zur
Sattlerei gründete er den Postbetrieb Schmidrüti und so kam es, dass
die Furrer neben der Land- und Gastwirtschaft auch den Postbetrieb in
Schmidrüti regelten. Eduard II., 8. Generation, geb.
13.08.1883 Während
der schweizerischen Wirtschaftskrise kaufte er viele kleine
Landwirtschaftsbetriebe und vergrösserte seinen Betrieb auf die
heutigen 25 Hektaren Wiesenland und 40 Hektaren Wald. Er wurde „Baron
von Schmidrüti“ genannt, da mehr als die Hälfte des Dorfes für ihn
arbeitete. Er war der Vater von Eduard III., Clara und Frieda. Eduard
und Clara wollten den Freihof weiterführen, aber da nur ein Sohn das
Restaurant weiterführen konnte, kaufte der Baron für seine Tochter
Clara das ****-Hotel Tamaro in Ascona. So kam die Familie Furrer auch
ins Tessin. Mit diesen Verwandten wird heute noch reger Kontakt
gepflegt. Eduard III., 9. Generation, geb.
26.01.1917 Er
baute den Westflügel des Freihofs an, in welchem sich auch der Kronsaal
und die heutigen Gästezimmer befinden. Das Wasser und die
Stromleitungen legte er selber und verfügte zusätzlich über das
Handwerk eines gelernten Bäckermeisters, eines Gast- und Landwirtes.
1963 baute er eine neue Stallsiedlung, die eine enorme Grösse aufwies
und nebst dem Freihof das imposanteste Gebäude in Schmidrüti war. Jakob II., 10. Generation, geb.
21.04.1954 Dieser
Jakob ist mein Vater und wahrscheinlich wäre hier die Gelegenheit,
erstmals eine Frau in der Ahnengalerie der Furrers aufzuführen. Er hat
zusammen mit meiner Mutter Ursula I. den Freihof erfolgreich in das neue
Jahrtausend und das baldige 300jährige Bestehen geführt. Wie
die Ahnenfolge weitergehen wird, kann ich hier nicht aufführen. Die 11.
Generation besteht aus zwei Mädchen (Sibylle und Beatrice) und zwei
Jungen. (Mark und Andri) Wer die Furrer Tradition weiterführen wird,
steht noch nicht fest, aber es ist klar, dass wir dieses
traditionsbewusste Haus auf jeden Fall weiter betreiben werden. Andri
Eduard Furrer, im Juli 2004 |
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